Das Erasmus+ – Programm ist nach dem niederländischen Philosophen Erasmus von Rotterdam benannt, der vor über 500 Jahren lebte. Er war dafür bekannt, durch Europa zu reisen, um zu lernen, zu lehren und Ideen auszutauschen, genau wie moderne Studenten und Lernende im Rahmen des Erasmus+-Austauschprogramms.
Wie unterstützt die EU Bildung und lebenslanges Lernen?
Table of Contents
- 01 Wichtige Informationen
- 02 Beispiel aus dem Alltag
- 03 Wissenswertes
- 04 FAQ
- 05 Quiz
- 06 Zusammenfassung
Beispiel aus dem Alltag
Maja aus Schweden hat gerade die Schule in ihrer Heimatstadt Uppsala abgeschlossen und kann nun in Tripolis, Griechenland, studieren. Im Rahmen ihres Studiums kann sie ein Austauschsemester in Paris, Frankreich, absolvieren und nach ihrem Bachelor-Abschluss in Wien, Österreich, arbeiten. Während ihrer Ausbildung wird sie stets einen hohen Bildungsstandard genießen und könnte sogar finanzielle Unterstützung von der EU erhalten. Ihr Abschluss wird in der gesamten Europäischen Union anerkannt. Selbst wenn sie sich niedergelassen hat und Vollzeit arbeitet, kann sie weiterhin an internationalen Projekten und Mobilitätsprogrammen teilnehmen, um lebenslanges Lernen zu genießen.
Wissenswertes
Wussten Sie schon?
Wenn Sie an Programmen für lebenslanges Lernen teilnehmen, bleiben Sie mit größerer Wahrscheinlichkeit gesund und leben länger. Lernen hält das Gehirn aktiv, reduziert Stress und fördert soziale Interaktion. Die EU unterstützt diese Programme nicht nur, um Arbeitsplätze zu schaffen, sondern auch um das persönliche Wohlbefinden und die Lebensqualität zu fördern
Was können Sie tun?
Sie können die Unterstützung der EU für Bildung in vollem Umfang nutzen. Sie können beispielsweise EU-finanzierte Kurse eines lokalen Bildungsprogramms besuchen oder E-Learning-Plattformen wie die EU-Akademie nutzen.
Sie können auch am Erasmus+-Programm teilnehmen. Die meisten Angebote von Erasmus+ können Sie über eine Organisation in Anspruch nehmen. Auf der Website https://erasmus-plus.ec.europa.eu/opportunities/opportunities-for-individuals finden Sie weitere Informationen darüber, wie Sie Zugang zu diesen Angeboten erhalten. Dort finden Sie detaillierte Informationen für alle Lernenden, von Schüler:innen über Lehrer:innen bis hin zu erwachsenen Lernenden.
FAQ
Die EU ist direkt für die Bildung in den Mitgliedstaaten verantwortlich.
Ist Erasmus+ nur für Studierendenaustausche zuständig?
Lebenslanges Lernen ist nur für Erwachsene, die die Schule nicht abgeschlossen haben.
Welche Bildungsaktivitäten gibt es für erwachsene Lernende?
Quiz
Wie beeinflusst die EU hauptsächlich die Bildung in den Mitgliedstaaten?
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Die EU finanziert Programme, legt Ziele fest und tauscht bewährte Verfahren aus.
Welche Länder würden meinen Bachelor-Abschluss anerkennen, wenn ich in Göttingen, Deutschland studiert habe?
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Ihre in einem EU-Mitgliedstaat erworbenen Qualifikationen gelten in allen Ländern der EU.
Zusammenfassung
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Die EU fördert Bildung und lebenslanges Lernen, um Kompetenzen, Beschäftigung, soziale Inklusion und persönliche Entwicklung zu verbessern. Außerdem trägt sie zum Wirtschaftswachstum und zur nachhaltigen Entwicklung bei.
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Durch Programme wie Erasmus+ und das Europäische Solidaritätskorps schafft die EU neue Lernmöglichkeiten für Bürger:innen aller Altersgruppen. Die EU schützt die Menschen, indem sie ihnen gleichen Zugang zu hochwertiger Bildung gewährt und Qualifikationen länderübergreifend anerkennt.
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Die EU kann das Bildungssystem oder die Schulen in den Mitgliedstaaten nicht direkt gesetzlich beeinflussen. Sie ermutigt die Mitgliedstaaten durch Finanzierung, Beratung und den Austausch bewährter Verfahren ihre Bildung zu verbessern. Außerdem gibt es Programme wie Erasmus+, um neue Lernmöglichkeiten zu schaffen.